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Mittwoch, 22. Juli 2009

Rock en Seine

Das nächste Festivalhighlight in Paris ist bereits abzusehen und steht schon bald vor der Tür: Das Rock en Seine mit vielen bekannten Größen und Bands der Rockszene aus der ganzen Welt.


Unter anderem werden Oasis, Madness, Amy Mydonald, The Offspring und The Prodigy dabei sein, als alles Bands vom feinsten, die seit vielen Jahren bekannte Größen im Musikgeschäft sind und mit Sicherheit eine Wahnsinnsshow hinlegen werden.

Das Festival findet 2 Tage lang vom 28. August bis zum 30. August statt und noch kann man Tickets online kaufen, wer weiß wie lange noch, da mit einem großen Ansturm gerechnet wird und die Verkaufszahlen bestimmt in den nächsten Tagen in die Höhe schnellen werden. Deshalb sichern Sie sich Ihre am besten frühzeitig, sonst bekommen Sie vielleicht keine mehr und dieses Rockhighlight will man sich ja wohl eher nicht entgehen lassen. Es gibt auch verschiedene Ticketangebote, sogenannte Kombitickets für verschiedene Gruppen, sodass man sich seien Favoriten aussuchen kann und nicht gleich ein Vermögen ausgeben muss.

Die Location ist ein bisschen außerhalb von Paris zu finden. Man kann die Metro 10 nutzen und bei Boulounge-Pont de St-Cloud aussteigen oder mit der Tram T2 fahren und an gleichnamiger Haltestelle aussteigen.

Eine Besonderheit: Auch Kinder kommen auf ihre Kosten, sodass sich die Eltern keine Sorgen machen müssen und ihr Kinder selber jede Menge Spaß in ihrem eigenen Kids Festival haben werden.

Let´s rock Paris!

Montag, 29. Juni 2009

Der Tanzsommer in Paris

Mitten im Juli zur Hochsaison findet in Paris ein tolles Tanzfestival statt: Les étés de la danse de Paris. Vom 6. - 25. Juli wird dem Publikum so einiges geboten, schließlich handelt es sich um ein internationales Treffen für klassischen zeitgenössischen Tanz.

Seit dem Jahre 2005 präsentiert das Festival jeden Sommer eine ganz besondere Tanzkompanie und in diesem Juli wird zum zweiten Mal die Tanztruppe „Alvin Ailey American Dance Theater“ im Théâtre du Châtelet auftreten. Das ist ein ganz besonderes Highlight und Karten sollten sich unbedingt vorher reserviert werden. Das Ensemble ist ein amerikanisches und hat vor kurzem erst sein 50-jähriges Bestehen feiern können.

Das Dance Theater wird diesen Sommer eine großes Spektrum präsentieren: Wiederaufführungen („Solo“ und „Relevations“), neue Produktionen („Suite Otis“, „The Golden Section“) und Kreationen ((„Unfold“, „The Groove To Nobody’s Business“).
Dem Gründer Alvin Ailey lag es 1958 ursprünglich am Herzen der schwarze Kultur anhand von unterschiedlichen Tanzstilen Ausdruck zu verleihen. Nachdem das Ensemble von Judith Jamison übernommen wurde, wird dieses Anliegen weitergeführt und geachtet.

Das Festival bietet 21 Ballette, persönliche Kennenlernrunden mit den Tänzern und eine Filmproduktion über das Dance Theater zum 50. Geburtstag.

Schauen Sie unbedingt vorbei und lassen Sie sich dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Die Paris Story

Wenn Sie Paris mal von einer anderen Seite kennenlernen möchte, dann besuchen Sie die Paris Story, um mal einen ganz anderen Eindruck von der Stadt zu bekommen.

Auf der Website steht, dass die Paris Story der Schlüssel zu Paris ist und den Zuschauer auf eine interaktive Entdeckungsreise einlädt. Eine Vorstellung dauert 1 h 15 min und danach weiß man bescheid über die Geschichte, Geografie und wohl auch über die Seele, wie man auf der Site lesen kann. Wenn das nicht zu viel versprochen ist, dann sollte man dieses Erlebnis unbedingt ma ausprobieren.

Vor Ort gibt es ein buntes 3D Minitaurmodell der Stadt zum anfassen, das Ihnen das Verstehen erleichtert. Hinterher werden Sie sich mit Sicherheit viel besser zurecht finden und eine sehr gute Orientierung haben. Zudem gibt es Touchscreens, die Ihnen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Monumenten und wichtigen Ereignissen liefern. Sie fliegen förmlich über die Stadt und können sich alles in Ruhe anschauen. Insgesamt werden 156 verschiedene Plätze in Paris vorgestellt, auch einige aus dem berühmten Kinofilm Sakrileg.

Im Explore Paris erwarten Sie 5 Plasmabildschirme, die Ihnen anhand von Kurzfilmen weitere 5 Themen vorstellen, darunter „Paris und die Seine“, „Paris bei Nacht“ u.a.
Das Museum hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet und der Eintritt für Erwachsene kostet 10 Euro (für Kinder 6 Euro). Die nächste Metrostation ist Opéra, von dort aus sind es nur wenige Schritte bis zur Paris Story.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Das Musée du Quai Branly

Heute soll ein weiteres Highlight unter den Museen von Paris vorgestellt werden: Es ist das Musée du Quai Branly. Es wurde erst vor drei Jahren im Juni 2006 eröffnet, zählt heute aber zu den bedeutendsten Museen in Paris.

Dieses Museum ist der afrikanischen, amerkianischen, asiatischen und ozeanischen Zivilisation gewidmet und stellt über 300.000 Exponate aus, dazu zählen Skulpturen, Stoffe, Statuen, Schmuck und viele andere mehr. Viele der Objekte stammen aus der ehemaligen Sammlung des Musée de l´Homme und dem Musée National des Arts d´Afrique et d´Oceanie. Die vier großen kulturen werden dargestellt und man erhält Eindrücke in das Leben und die Kultur eines jeden einzelnen.
Die Architektur des Museums ist dabei wieder besonders zu betonen und wurde von Jean Nouvel entworfen. Die Gebäude sind alle transparent und der komplette Kompley erstreckt sich über eine Fläche von 390.000 Quadratmetern, wovon Zwei Drittel zum Garten gehören. Dabei sind die wechselnde Ausstellungsfläche und die permanente räumlich voneinander getrennt, werden aber durch eine 200 Meter lange Brücke verbunden.

Man kann es täglich außer Montags von 10:00 bis 18:30 besuchen und zahlt je 8,50 Euro für die dauerhafte oder die wechselnde Ausstellung (6 Euro ermäßigt). Man kann auch einen Pass für 13 Euro kaufen und ein bisschen sparen.

Es ist ein wirklich toller Exkurs in die menschliche Geschichte und das Sein an sich.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Das Centre Pompidou

Der richtige Name ist Centre national d’art et de culture Georges Pompidou und es wurde ursprünglich vom ehemaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou bauen lassen, weil der damit ein Kulturzentrum errichten lassen wollte.

Die Architekten und Erbauer waren Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini und es konnte schon im Jahr 1977 eröffnet werden. Es wirkt gerade durch seine äußere Fassade ein wenig wirr, weil alle wichtigen Versorgungsleitungen (Wasser, Strom, Gas, Rolltreppen, Belüftung) außen angebracht wurden und deshalb viele Rohre verlaufen, die einen beim ersten Blick irritieren. Dafür hat diese Vorgehensweise aber den Vorteil, dass man die Innenräume ganz nach belieben verschieben und kreieren konnte.

Es macht seinem Namen als Kulturzentrum auch alle Ehre, denn hier befindet sich nicht nur die Bibliothèque Publique d´Informatio, sondern auch das Museum für Moderne Kunst, das tolle Exponate aus dem 20. Jahrhundert ausstellt.

Vor dem Gebäude gibt es auch einiges zu sehen, weil hier täglich Artisten ihr Können zeigen, so treten Feuerschlucker, Musiker und andere Straßenkünstler auf. Direkt angrenzend findet man neben dem Centre Pompidou den berühmten Strawinsky Brunnen, der für seine bunten Wasser-spuckenden Figuren bekannt ist.

Sie finden das Centre Pompidou in der Nähe des Forum des Hallesim im Bezirk Beaubourg, wo man vor allem abends auch sehr gut ausgehen kann und noch ein Glas Wein oder Bier in einer tollen Kneipe genießen kann.

Montag, 25. Mai 2009

Das Picasso-Museum in Paris

Pablo Picasso hat einen bedeutenden Teil seines lebens in Paris verbracht. Nachdem er in seinen Jugendjahren bis zum 23. Lebensjahr in Barcelona gelebt hatte, zog er weiter nach Paris, auch wenn er die katalanische Hauptstadt noch oft besuchte.

In Paris lebte er in der 7 Rue des Grands-Augustins, wo er während des Ausbruches des Bürgerkrieges in Spanien an seinem berühmten Werk „Guernica“ arbeitete und es auf der Weltausstellung zum ersten Mal präsentierte. Zwischen 1936 und 1940 wohnte er hier ohne eine Reise zu unternehmen, weil die Folgen des II. Weltkrieges es ihm maßgeblich erschwerten und ihn behinderten. Zudem hatten ihm die Natinalsozialisten ein Ausstellungsverbot erteilt, aufgrund seiner Gegnerschaft zu Franco.

Im Picasso Museum in Paris wird ein Querschnitt von seinen Arbeiten präsentert, man kann sich Skulpturen, Malereien, Photographien, Keramiken und Gravierungen anschauen.

Es ist täglich außer Dienstags zwischen 9:30 und 17:30 geöffnet und der Eintritt für Erwachsene kostet 8,50 Euro, die ermäßigte Karte kostet 6,59 Euro.

Der Invalidendom

Der Invalidendom in Paris oder auch "Hôtel des Invalides" genannt, ist ein Denkmal der französischen Armee. Hier wurde der berühmte Heerführer Napoelon beigesetzt, um seine letzte Ruhe zu finden.

Ursprünglich wurde der Invalidendom von Ludwig dem XIV. iniziiert, der dieses Bauwerk für die Beherbergung seiner Kriegsinvaliden genutzt hat. Auf mehr als 10.000 Quadratmetern sind viele Stücke der Grand Amree ausgestellt, darunter Waffen und Geschütze, aber auch persänliche Gegenstände von Napoleon selbst. Auf einem Viertel der Fläche ließ Charles de Gaulle Exponate aus dem 2. Weltkrieg für die Besucher ausstellen, darunter finden sich scharfe Geschütze, aber auch leichtere Pistolen, Säbel und Waffen.

Rings um den Invalidendom verlaufen weitläufig tolle Parkanlagen, die im Sommer zum entspannen von vielen Touristen und Einheimischen genutzt werden. Besonders schön ist auch diegoldene verzierte Kuppel , die man schon von weitem inmitten der ganzen Stadt sieht, bevor man sein Ziel überhaupt erreicht hat. Durch ein großes Tor betritt man dann den Innenhof und hier befinden sich auch Haubitzen und viele alte Kanonen.

Will man sich nur einmal die Anlage und die Architektur anschauen, muss man noch gar keinen Eintritt zahlen, bis zum Museum und Napoleons Grabmahl kann man kostenfrei eintreten und sich einen kleinen Überblick verschaffen.

Diese Sehenswürdigkeit ist zwar keine der absolut wichtigsten und bekannten, wer sich aber für Kriegsgeschichte interessiert, für den ist es doch sehr zu empfehlen. Den schönsten Blick hat man, wenn man von der Champs Elysées kommend über die Brücke „Pont Alexandre III“ auf den Invalidendom zugeht.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Das Panthéon in Paris

Der ehrwürdige Bau des Panthéon in Paris, das auf einem heiligen Hügel liegt, ist die Ruhmeshalle und Ruhestätte berühmter fransösischer Persönlichkeiten, so z.B. von Jean-Jacques Rousseau, Emile Zola, Marie Curie, Jean Moulin, Victor Hugo, Jean Jaurès oder Voltaire. Das besondere an der Panthéonisation ist, dass die berühmten Persönlichkeiten erst Jahre nach ihrem Tod im Pantheon beigesetzt werden und diese Umbettung der Leiche eine mystische Note erhält. Hier liegen auch nur sehr wenige Personen und die Entscheidung darüber obliegt allein dem Präsidenten Frankreichs. Im Jahr 2002 wurde so mehr als 130 Jahre nach seinem Tod Alexandre Dumas im Pantheon beigelegt. Diese Prozedur ist ein wichtiger Teil der französischen Kulturpolitik.

Louis XV gab den Bau des Pantheons 1764 in Auftrag und 16 Jahre später war es fertiggestellt. Damals diente es als Kirche, später nach der französischen Revolution diente es als Ruhmeshalle und das tut es noch heute.

Eine besonders tolle Geschichte und Begebenheit hat sich hier im Jahr 1849 ergeben. Und zwar ist das Pantheon der Ort, an dem das erste foucaultsche Pendel zum Einsatz kam. Der Physiker Jean Bernard León Foucault hatte es damals von der Kuppel des Pantheons gespannt, um die Erdrotation nachzuweisen. Hier wurde dieses Experiment zum ersten Mal durchgeführt und ist heute weltberühmt.

Wenn man in der Nähe des Pantheons wohnen möchte, kann man ein Apartment in Paris mieten und einen tollen Individualurlaub verbringen.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Die Europäische Nacht der Museen


Diesen Samstag am 16. Mai findet die 5. Europäische Nacht der Museen in Paris teil. Ein interessantes Projekt, bei dem der Besucher keinen Eintritt zahlt und sich ganze viele Museen anschauen kann. Der Hintergedanke und die Idee der ganzen Sache war es vor allem junge Leute für die Museen zu beigeistern und sie nachts ins Museum zu locken, weil sie ja sowieso diejenigen sind, die länger wach sind und ausgehen. Inzwischen hat sich das Event rumgesprochen und überall Anklang gefunden.

Es würde natürlich nicht die Europäische Nacht der Museen heißen, wenn das ganze nur in Paris stattfinden würde. Es gibt zahlreiche europäische Städte, die parallel dasselbe Angebot offerieren, so z.B. auch Barcelona, Madrid, Ourense, Bilbao oder in Deutschland Chemnitz und Magdeburg. In insgesamt 42 Ländern wird man versuchen Besucher in die Museen zu locken und das ganze wird bis etwa 24:00 Uhr gehen. Nutzen Sie die Chance, egal wo in Europa Sie sind, es gibt bestimmt die Möglichkeit daran teilzunehmen und mindestens ein tolles Museum kennenzulernen.

Welche sollte man sich in Paris anschauen? Es stehen viele zur Auswahl und diese Chance sollt eman nicht verpassen. Sie haben die Möglichkeit in den Louvre, die Orangerie, das Kindermuseum, die Nationalbibliothek, das schwedische Kulturzentrum, in das Carnavalet Museum, das Cognacq Museum, das jüdische Geschichtsmuseum, das französische geschichtsmuseum, das Picassomuseum und viele andere mehr. Es nehmen zahlreiche Museen daran teil, am besten schaut man ma auf der verantwortlichen Website nach und informiert sich selbst.

Dieses Event ist auf jeden Fall eine Veranstaltung, die zur Vereinigung Europas beiträgt und länderübergreifend versucht etwas zu erreichen.