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Mittwoch, 10. Juni 2009

Die Paris Story

Wenn Sie Paris mal von einer anderen Seite kennenlernen möchte, dann besuchen Sie die Paris Story, um mal einen ganz anderen Eindruck von der Stadt zu bekommen.

Auf der Website steht, dass die Paris Story der Schlüssel zu Paris ist und den Zuschauer auf eine interaktive Entdeckungsreise einlädt. Eine Vorstellung dauert 1 h 15 min und danach weiß man bescheid über die Geschichte, Geografie und wohl auch über die Seele, wie man auf der Site lesen kann. Wenn das nicht zu viel versprochen ist, dann sollte man dieses Erlebnis unbedingt ma ausprobieren.

Vor Ort gibt es ein buntes 3D Minitaurmodell der Stadt zum anfassen, das Ihnen das Verstehen erleichtert. Hinterher werden Sie sich mit Sicherheit viel besser zurecht finden und eine sehr gute Orientierung haben. Zudem gibt es Touchscreens, die Ihnen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Monumenten und wichtigen Ereignissen liefern. Sie fliegen förmlich über die Stadt und können sich alles in Ruhe anschauen. Insgesamt werden 156 verschiedene Plätze in Paris vorgestellt, auch einige aus dem berühmten Kinofilm Sakrileg.

Im Explore Paris erwarten Sie 5 Plasmabildschirme, die Ihnen anhand von Kurzfilmen weitere 5 Themen vorstellen, darunter „Paris und die Seine“, „Paris bei Nacht“ u.a.
Das Museum hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet und der Eintritt für Erwachsene kostet 10 Euro (für Kinder 6 Euro). Die nächste Metrostation ist Opéra, von dort aus sind es nur wenige Schritte bis zur Paris Story.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Das Centre Pompidou

Der richtige Name ist Centre national d’art et de culture Georges Pompidou und es wurde ursprünglich vom ehemaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou bauen lassen, weil der damit ein Kulturzentrum errichten lassen wollte.

Die Architekten und Erbauer waren Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini und es konnte schon im Jahr 1977 eröffnet werden. Es wirkt gerade durch seine äußere Fassade ein wenig wirr, weil alle wichtigen Versorgungsleitungen (Wasser, Strom, Gas, Rolltreppen, Belüftung) außen angebracht wurden und deshalb viele Rohre verlaufen, die einen beim ersten Blick irritieren. Dafür hat diese Vorgehensweise aber den Vorteil, dass man die Innenräume ganz nach belieben verschieben und kreieren konnte.

Es macht seinem Namen als Kulturzentrum auch alle Ehre, denn hier befindet sich nicht nur die Bibliothèque Publique d´Informatio, sondern auch das Museum für Moderne Kunst, das tolle Exponate aus dem 20. Jahrhundert ausstellt.

Vor dem Gebäude gibt es auch einiges zu sehen, weil hier täglich Artisten ihr Können zeigen, so treten Feuerschlucker, Musiker und andere Straßenkünstler auf. Direkt angrenzend findet man neben dem Centre Pompidou den berühmten Strawinsky Brunnen, der für seine bunten Wasser-spuckenden Figuren bekannt ist.

Sie finden das Centre Pompidou in der Nähe des Forum des Hallesim im Bezirk Beaubourg, wo man vor allem abends auch sehr gut ausgehen kann und noch ein Glas Wein oder Bier in einer tollen Kneipe genießen kann.