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Montag, 6. Juli 2009

Die Katakomben von Paris

Man kann sich heute als Tourist einen Teil der Katakomben von Pairs, d.h. von den unterirdischen Steinbrüchen anschauen.

Früher hat man die Katakomben als Friedhof genutzt, weil es gerade im Zuge des 17. Jahrhunderts zu Hungersnäten und hygienischen Missständen kam, sodass es nicht genügend Platz für die Toten gab und die örtlichen Friedhöfe überfüllt waren.

Man hatte mit der unteririschen Aushöhlung der Stadt begonnen, weil diese wertvolle Rohstoffe für den Stadtbau lieferte, etwa Gips und Ton und so wurde ein Stollennetz von insgesamt 300 km Länge geschaffen. Dazu schätzt man die Nebengänge auf ebenfalls noch einmal 100 km und die extremen Aktivitäten führten um 1600 zu Straßenrutschen und dem Einbrechen einiger. Deshalb begann man mit einer Unterhöhlung um der Stadt einen sicheren Untergrund zu gewährleisten.

Aufgrund der katastrophalen hygienischen Situation seien 1785 Menschen erstickt, die unweit eines viel zu überfüllten Friedhofes gewohnt hatten und so beschloss man die Gebeine in die Katakomben umzuverlegen. Zu Beginn liefen diese Arbeiten eher unorganisiert ab, später fingen die Totengräber aber damit an die Schädel und Knochen systematisch aufzuschichten.

Heute kann man sich einen kleinen Teil dieser Arbeiten ansehen und zwar täglich zwischen 10 und 17 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Im Sea Life Paris

Ganz in der Nähe des Disneyland Resorts gelegen ist das Sea Life, ein weiteres Highlight in Paris, das wohl auch die Kinder begeistern wird. Es befindet sich auf dem Gelände des Val d´Europe und empfängt täglich zahlreiche Besucher und taucht sie in ein ganz besonderes Erlebnis ein.
Das Sea Life Paris gehört zu der großen Kette der Sea Lifes, die es vor allem in Großbritannien und Deutschland gibt. Vereinzelt gibt es sie auch in weiteren europäischen Großstädten und erfreuen sich großer Beliebtheit.

In Paris gibt es insgesamt über 300 Arten zu bestaunen in über 50 freien Becken, die sich 2.500 Quadratmetern erstrecken. Die Hauptattraktion ist der Unter-Wasser Tunnel, durch den man hindurch läuft und Haie beim schwimmen beobachten kann. Außerdem gibt es zwei große Becken, in denen die Schildkröten und andere Meeresbewohner genauer betrachtet werden können.

Man sollte unbedingt vorbeischauen wenn die Tiere gefüttert werden, das macht den kleinen Besuchern bestimmt besonder großen Spaß, wenn sie zusehen können, wie die Haie sich auf ihr Essen stürzen.

Auch die kleinen Seepferdchen und zahlreichen Fischarten sind wahnsinnig interessant, weil man sonst nie so nah rankommt und dieses Erlebnis bestimmt nicht so schnell vergessen wird.
Ein Ticket für Erwachsene kostet 10 Euro und es ist täglich ab zehn Uhr geöffnet.

Das Musée du Quai Branly

Heute soll ein weiteres Highlight unter den Museen von Paris vorgestellt werden: Es ist das Musée du Quai Branly. Es wurde erst vor drei Jahren im Juni 2006 eröffnet, zählt heute aber zu den bedeutendsten Museen in Paris.

Dieses Museum ist der afrikanischen, amerkianischen, asiatischen und ozeanischen Zivilisation gewidmet und stellt über 300.000 Exponate aus, dazu zählen Skulpturen, Stoffe, Statuen, Schmuck und viele andere mehr. Viele der Objekte stammen aus der ehemaligen Sammlung des Musée de l´Homme und dem Musée National des Arts d´Afrique et d´Oceanie. Die vier großen kulturen werden dargestellt und man erhält Eindrücke in das Leben und die Kultur eines jeden einzelnen.
Die Architektur des Museums ist dabei wieder besonders zu betonen und wurde von Jean Nouvel entworfen. Die Gebäude sind alle transparent und der komplette Kompley erstreckt sich über eine Fläche von 390.000 Quadratmetern, wovon Zwei Drittel zum Garten gehören. Dabei sind die wechselnde Ausstellungsfläche und die permanente räumlich voneinander getrennt, werden aber durch eine 200 Meter lange Brücke verbunden.

Man kann es täglich außer Montags von 10:00 bis 18:30 besuchen und zahlt je 8,50 Euro für die dauerhafte oder die wechselnde Ausstellung (6 Euro ermäßigt). Man kann auch einen Pass für 13 Euro kaufen und ein bisschen sparen.

Es ist ein wirklich toller Exkurs in die menschliche Geschichte und das Sein an sich.